Archiv der Kategorie: Laufen

TUI Marathon Palma de Mallorca 2013

Die spanische Sonne hatte es gestern gut gemeint mit den Läufern, die bei der inzwischen 10. Auflage des TUI Marathon in Palma de Mallorca an der Startlinie standen. 10 Kilometer, Halbmarathon oder Marathon – für jeden Geschmack war etwas dabei und so starteten erstmalig über 11.000 internationale Teilnehmer unter dem Motto „Run with the Sun“ auf der Ferieninsel in ein gemeinsames Lauferlebnis.

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Nachtlauf Magdeburg mit TomTom Runner GPS

Im Freitag (06.09.2013) nahm ich beim Magdeburger Nachtlauf (Sportscheck Lauf) teil und zwar wieder auf der 10-Kilometer-Strecke. Bereits im Vorjahr hatte ich an dieser Veranstaltung teilgenommen, nur leider konnte keine offizielle Zeitmessung erfolgen, da ich meinen Champion-Chip ärgerlicherweise zu Hause vergessen hatte. Ein guter Grund für mich gerade bei diesem Lauf die neue Sportuhr von TomTom zu testen.

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Midnattsloppet Göteborg

Am vergangenen Wochenende war ich Teilnehmer beim Midnattsloppet in Göteborg. Dieser Mitternachtslauf startete tatsächlich erst gegen 22 Uhr. Mehr als Zehntausend Läufer waren mit uns dort und der Start erfolgte in mehreren Wellen – Trotzdem ging es nach dem dem Startschuss nur sehr langsam voran, denn es waren einfach viel zu viele Läufer auf der Strecke. Außerdem war es dunkel und man musste aufpassen wo man hinläuft. Also ließ ich es gemütlich recht angehen und genoss die Elemente, die auf dem Kurs dargeboten worden. Die Kilometerschilder waren Flachbildschirme, die jeweils mit einem Stromaggregat betrieben wurden. Ich finde das eine tolle Idee, denn neben der Kilometerzahl, könnten dort auch noch andere nützliche Informationen an die Läufer übermittelt werden. Das Unterhaltungsprogramm auf der Strecke reichte von lauter Discomusik über eine Abba-Cover-Band bis hin zu einem Gospel-Chor, der auf einem Berg vor einer Festung Lieder sang. Der Weg zu dieser Festung war sehr lang und steil und alle paar Meter motivierten Cheerleaderinnen die beanspruchten Läufer. Bergab ging es natürlich für alle schneller und das Ziel rückte so langsam näher. Auf dem Rückweg in den Park konnte man noch einmal die im Hafen liegenen Schiffe sehen. Den Zielbereich erreichen wir nach etwas über einer Stunde und damit kann ich diesen Lauf als entspannten Trainingslauf für die nächsten bevorstehenden Wettkämpfe verbuchen.

Dresdner Nachtlauf 2013

Die inzwischen vierte Auflage des Dresdner Nachtlaufes fand am vergangenen Freitag in der Stadt an der Elbe statt. Diesmal ging es ungefähr eine halbe Stunde früher los, wofür sich der Veranstalter vermutlich aus Sicherheitsgründen entschied. Pünktlich 20:00 Uhr ertönte der Startschuss und das Rennen war eröffnet. Obwohl ich mich im Block A einreihen durfte, musste ich ca. 2 Minuten warten, bis ich loslaufen konnte. Die Strecke führte wie in den Vorjahren zunächst vom Kern des Dresdner Stadtfestes runter an die Elbe. Dort konnte ich ein gutes Tempo laufen und dachte die ganze Zeit darüber nach, ob diesmal wieder ein Stau auf der Brücke sein wird. Im letzten Jahr musste ich beim „Blauen Wunder“ leider warten, weil zuviele Läufer auf der Treppe standen. Der Stau blieb aus, denn es gab eine große Runde um auf die Brücke zu gelangen. Im letzten Jahr hatte ich gehört, dass Unbekannte das Kopfsteinpflaster auf der gegenüberliegenden Elbseite asphaltiert haben – Also war ich schon gepannt was mich hinter der Loschwitzer Brücke im Körnerweg erwarten wird. Letztendlich war dort nur ein kleines Stück asphaltiert und schon nach ein paar Meter lief ich wieder auf unebenem Untergrund. Inzwischen setzte auch trotz vorgezogenem Start die Dämmerung ein. Im Gegensatz zu den Vorjahren hatte ich mich entschieden die Zeit nur alle 4 Kilometer zu kontrollieren, um zu sehen, ob ich auch unter 20 Minuten bin. Das war auf jeden Fall sicher – den ersten Abschnitt lief ich sogar in ca. 18 Minuten und den zweiten in knapp unter 20 Minuten. Bei Kilometer 9 am Getränkestand begegnete ich meinem Sportfreund Ralf, den ich bereits aus weiter Distanz erkannte. Nun zog sich die Strecke noch weitere zwei Kilometer hin, bis ich endlich die Überführung zur anderen Elbseite erreichte. Der Aufstieg klappte problemlos und auch das Weiterlaufen bis zur Mitte der Brücke mit leichter Steigung. Laufe ich heute eine neue persönliche Bestzeit? – Dachte ich mir noch und versuchte konzentriert weiterzulaufen. Genau das ist nach vielen Kilometern wichtig, denn je länger man hart durchläuft, desto unkonzentrierter wird man. Aus den Vorjahren wusste ich schon, dass jetzt noch eine Trommler-Truppe kommt und dann das Ziel in greifbare Nähe rückt. Es war soweit: Nach ein paar Kurven lief ich in die abgezäunte Passage mit Blick auf den Zieleinlauf. Ungefähr 100 Meter vor dem Ziel hab ich nocheinmal alles gegeben und finishte letztendlich mit einer Zeit von 1:03:20 Std. – Das ist auf dieser Strecke nun meine persönliche Bestzeit. Hoffen wir, dass die Strecke im nächsten Jahr nicht geändert wird.

Weitere Berichte: Dresdner Nachlauf

Nachtlauf in Davos

Meinen ersten Wettkampf in der Schweiz bin ich im Juli 2013 in Davos gelaufen. Davos ist ein Ort im Schweizer Kanton Graubünden und liegt auf einer Höhe von ungefähr 1.500 Metern. Die Laufstrecke bildete ein Rundkurs von ungefähr 2,7 km Länge, der von den ca. 100 Teilnehmern drei mal absolviert werden musste. Eigentlich mag ich keine Läufe, bei denen Runden gelaufen werden müssen, aber hier Davos war die Umgebung wirklich sehr interessant und unterhaltsam. Das Höhenprofil der Strecke hatte es wirklich in sich, denn die Runde endete jeweils mit einem sehr steilen Anstieg, bei dem ich die zuvor gutgemachten jedesmal Plätze verlor. Die Schweizer Läufer haben auf jeden Fall den Vorteil in den Bergen trainieren zu können. Nach 39:07 Minuten erreichte ich das Ziel und blieb mit der Zeit im Rahmen meiner Erwartungen.

Mitja Marató of Barcelona 2013

Mitja Marato Barcelona

Mitja Marato Barcelona

Zwischenzeiten der #Kilometer
#1 = 4:58 Min
#2 = 4:52 Min
#3 = 4:43 Min
#4 = 4:46 Min
#5 = 4:47 Min (5 KM Zeit = 24:07 Min.)
#6 = 4:55 Min
#7 = 4:44 Min
#8 = 4:45 Min
#9 = 4:52 Min
#10 = 4:58 Min (10 KM Zeit = 48:22 Min.)
#11 = 5:10 Min
#12 = 5:05 Min
#13 = 4:53 Min
#14 = 5:08 Min
#15 = 5:06 Min
#16 = 5:09 Min
#17 = 5:07 Min
#18 = 5:10 Min
#19 = 5:24 Min
#20 = 5:21 Min (20 KM Zeit = 1:39:59 Std.)
#21 = 5:00 Min
#21.1 = 0:30 Min

Ergebnis: 01:45:28 Std

Zielverpflegung: Wasser, Gatorate, Bananen, Mandarinen

Fotos:

Toiletten Barcelona Halbmarathon

Medaille:

Medal Barcelona 2013

Medal Barcelona 2013

Miami Halbmarathon Januar 2013

ing-miami-marathon

Zwischenzeiten der #Meilen
#1 = 8:23 min
#2 = 7:14 min
#3 = 7:28 min
#4 = 7:54 min
#5 = 8:20 min
#6 = 7:57 min
#7 = 8:34 min
#8 = 8:31 min
#9 = 8:46 min
#10 = 8:43 min
#11 = 8:53 min
#12 = 9:00 min
#13 = 8:43 min
#13.1 = 1:50 min
Ergebnis: 01:50:56 Std

Zielverpflegung: Wasser, frisches Obst, Konservenobst, Energieriegel, Energiedrinks

Fotos

André in Miami 2013

André in Miami 2013

Bib ING Miami Half Marathon 2013

Bib ING Miami Half Marathon 2013

Medailie

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Sportlicher Jahresrückblick 2012

Es wird jetzt langsam Zeit für einen sportlichen Jahresrückblick 2012: Im letzten Jahr war ich mit Sicherheit im Ausdauersport so aktiv wie nie zuvor. Nicht zuletzt weil mein erster Marathon im November als großes Ziel auf dem Plan stand. Im gesamten letzten Jahr habe ich an 24 Wettkämpfen teilgenommen, darunter 4 Triathlons in Miami, Berlin, Köln und Magdeburg sowie 4 Halbmarathons in Barcelona, 2 x Berlin und Magdeburg und einen 30-Kilometer-Lauf in Budapest. Im Juni habe ich an meinem ersten Fahrradwettkampf in Berlin teilgenommen und fuhr beim Velothon die 60-Kilometer-Distanz. Ich kann diesen Wettkampf jedem empfehlen, der gerne Rad fährt und mal etwas neues ausprobieren möchte. Unverhoffte Erfolge erzielte ich bei einem Kart-Rennen Österreich und erreichte nach zwei Ausscheidungs-Qualifyings und erkämpfte mir den zweiten Platz im Hauptrennen. Allen die meinen, dies hat wenig mit Ausdauersport zu tun, kann ich nur sagen, dass auch Kart-Fahren viel Ausdauer abverlangt und Wettkampferfahrung nicht unbedingt von Nachteil ist. Einen meiner schönsten Trainingsläufe konnte ich im September an der Weser erleben, bei dem mich ein Freund auf dem Fahrrad begleitete. Im November reisten wir nach New York, um an unserem ersten Marathon teilzunehmen, der jedoch leider wegen der Folgen des Wirbelsturms „Sandy“ abgesagt werden musste. Stattdessen nahmen wir gemeinsam mit vielen anderen Läufern bei herrlichstem Wetter sportan an „Run Anyway New York Marathon“ im New Yorker Central Park teil. Insgesamt sammelte ich im Jahr 2012 über 1.000 Laufkilometer und erhöhte meinen monatlichen Laufumfang auf bis zu 160 Kilometer. Ein schöner Jahresabschluss war der Berliner Silvesterlauf, bei dem ich überraschenderweise den ersten Platz in meiner Alterklasse erreichen konnte.

13 Kilometer in Magdeburg

Am Sonntag war ich Teilnehmer beim 13-Kilometer-Lauf in Magdeburg. Der Wettkampf fand im Rahmen des Magdeburg Marathon 2010 statt. Mit meiner Zielzeit von 1:04:38 bin ich sehr zufrieden, wobei mir die Strecke kürzer vorkam. An der 10 Kilometer-Marke war ich bereits bei 49:26 Minuten. Das wäre meine persönliche Bestzeit in diesem Jahr. Ein ausführlicher Bericht folgt.

In diesem Jahr nahm ich an meinem ersten Wettkampf in Magdeburg teil. In der Stadt bin ich geboren und aufgewachsen und kenne noch immer jeden Winkel bestens. Die Ausgabe der Startunterlagen fand auf dem Gelände der Messe Magdeburg in der Nähe des Jerichower Platzes statt. Dort befand sich auch eine kleine Marathon-Messe mit einigen Ausstellern. Bereits am Samstag hatten wir die Startunterlagen geholt und konnten uns ein Bild vom späteren Start und Ziel des Laufes machen. Die Veranstaltung mit 5.900 Läufern verzeichnete in diesem Jahr einen neuen Teilnehmer-Rekord. In den Kategorien Marathon, Halbmarathon und 13-KM startete am Sonntagvormittag das Rennen. Ich hatte mich entschieden etwas weiter vorn zu starten, weil ich die Situation kenne, wenn man im ersten Kilometer kaum voran kommt, weil man wie „im Stau steht“. Zunächst führte die Strecke vom Jerichower Platz über die Elbbrücke in die Gustav-Adolf-Straße über den Alten Markt in den Breiten Weg. Vorbei am Hundertwasser Haus zum Hasselbachplatz und dann über die Sternbrücke in den Stadtpark. Spätestens jetzt wurden bei mir Erinnerungen wach, denn hier war meine alte Laufstrecke, die ich schon vor über 10 Jahren regelmäßig lief. Mit sehr guten Zwischenzeiten ging es zügig weiter durch den Stadtpark. Unterwegs wurde mir sogar ein Bier angeboten. Normalerweise bin ich auf 10-Kilometer-Strecken eingestellt und dosiere meine Kräfte dann sorgfältig. Aus diesem Grund hatte ich mit einer Zwischenzeit von 52 Minuten an der 10 km Markierung gerechnet und wurde überrascht: 49:26 Min!! Für mich ein neuer Rekord! Nur leider war dies ein 13-KM-Lauf und das geht nicht in die Wertung ein. Es ging zügig und auch windig weiter in Richtung Elbauenpark. Vor dem letzten Kilometer gabelte sich der Weg und für die 13-KM-Läufer ging es rechts ab in Richtung Messe. Bereits nach 1:04:38 Std war ich im Ziel und habe mir dort erst einmal nach ein paar Getränken (Tee, Wasser) eine Massage gegönnt. Mit Platz 28 in meiner AK bin ich sehr zufrieden. Ich werde sicherlich im nächsten Jahr wieder dabei sein!