Swim & Run im und am Müggelsee

Hurra, in diesem Jahr habe ich das erste Mal an einem Swim & Run teilgenommen und gefinished. Swim & Run ist wie Triathlon – nur ohne Radfahren. Der Wettkampf fand am Samstag, den 03.08.2013 am Berliner Müggelsee statt. Da ich im Juni am Berliner Triathlon teilgenommen hatte, war der Start für mich sogar kostenlos. An diesem Tag war es fast unerträglich heiss und bei deutlich über 30°C ertönte der Startschuss um 16:15 Uhr. Ich schwamm gleich in zügigem Tempo los aber die erste Boje, die sich ca. 300 Meter vom Ufer befand wollte und wollte nicht näher kommen. Normalerweise geht die Zeit beim Schwimmen immer schnell vorbei, aber diesmal kam es mir ungewöhnlich lange vor. Da ich hin und wieder gerne Brust schwimme, hatte ich mich entschieden diesen Stil beizubehalten und konnte sogar ein paar Mitstreiter, die sich per Kraul fortbewegten, überholen. Nach ca. 15 Minuten stieg ich aus dem Wasser und lief locker in die Wechselzone, um die Laufschuhe anzuziehen, einen Schluck zu trinken und meine Startnummer umzubinden. Diesmal zum ersten Mal ohne Laufsocken anzuziehen. Dieser Test zeigte, dass Socken bei solchen kurzen Läufen nicht wirklich nötig sind, wenn man die Schuhe richtig schnürt. Die 7-Kilometer-Laufstrecke führte zunächst ca. 1 Kilometer entlang des Ufers bis zu einer Wendestelle und dann ging es wieder vorbei am Start und dann lange, lange durch den Wald. Vor dem Wendepunkt hatte ich die Gelegenheit meine Position zu bestimmen und es motivierte mich sehr, dass ich unter den ersten 11 Teilnehmern war. Ich befürchtete jedoch schon nach kurzer Zeit Positionen abgeben zu müssen, weil so ein Wettbewerb häufig beim Laufen entschieden wird und verglichen mit anderen Triathleten bin ich nun mal nur mittelmäßig gut. Einen Platz hatte ich dann leider auch gleich auf den ersten Kilometern verloren – sein Pace war zu schnell für mich. Jedenfalls habe ich es dann tatsächlich noch geschafft einen anderen Läufer zu überholen, was mich sehr motivierte das eingeschlagene Tempo weiter zu halten. Hitze ist normalerweise überhaupt nichts für mich, umso überraschter war ich, dass der befürchtete Leistungseinbruch ausblieb. Um Energieproblemen vorzubeugen hatte ich ohnehin bereits auf dem ersten Kilometer Dextro-Energy-Gel zu mir genommen. Obwohl ich Gels normalerweise nicht mag, ist das Dextro-Gel wirklich bekömmlich und die wiederverschließbare Packung ist außerdem auch noch praktisch. Nach 51:18 Minuten erreichte ich das Ziel und konnte somit den 2. Platz in meiner Altersklasse (M35) und den 11. Platz insgesamt erreichen. Zum ersten Altersklassenplatz hatten nur wenige Sekunden gefehlt.

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