Nachtlauf Magdeburg mit TomTom Runner GPS

Im Freitag (06.09.2013) nahm ich beim Magdeburger Nachtlauf (Sportscheck Lauf) teil und zwar wieder auf der 10-Kilometer-Strecke. Bereits im Vorjahr hatte ich an dieser Veranstaltung teilgenommen, nur leider konnte keine offizielle Zeitmessung erfolgen, da ich meinen Champion-Chip ärgerlicherweise zu Hause vergessen hatte. Ein guter Grund für mich gerade bei diesem Lauf die neue Sportuhr von TomTom zu testen.

Um es vorab zu sagen, ich trage normalerweise keine Uhr und auch beim Sport finde ich einen elektronischen Begleiter eher überflüssig, weil ich so ein Gerät als Ablenkung empfinde. Viele Läufer werden mir zustimmen, dass das Lauftempo auch nach Gefühl überraschend genau ermittelt werden kann. Nun muss ich meine Meinung aber etwas korrigieren, denn meine erste Erfahrung mit einer Laufuhr ist durchaus positiv. Aber hier die ganze Geschichte:

Vor einigen Tagen bin ich zu einer Produktpräsentation der Firma TomTom in Berlin eingeladen worden. Vorgestellt wurden die neuen GPS-Sportuhren „TomTom Runner“ und „TomTom Multisport“. Im Rahmen dieser Veranstaltung gab es auch einen interessanten Beitrag zum Thema „Laufen mit einer Sportuhr“ von einem Sportwissenschaftler aus München. Die Produktexperten von TomTom stellten zwei Modelle der neuen Sportuhr vor: Das Modell Runner GPS richtet sich an Läufer und das Modell Multisport GPS beinanhaltet neben allen Funktionen der Runner GPS auch noch Funktionen für Radsportler und Schwimmer. Mit etwas Zubehör lässt sich diese Uhr sogar zum Radcomputer verwandeln und Trittfrequenz sowie Puls (auch bei der Runner GPS) können während der Aktivität gemessen und aufgezeichnet werden. Hier noch ein paar Angaben des Herstellers zur Runner GPS:

  • Ultraschlankes design
  • Indoor-Tracker z. B. für die Messung von Läufen auf dem Laufband
  • QuickGPSFix
  • Multi-Plattform-kompatibel
  • Extrem robustes Display
  • Wasser- und Wetterfest
  • Lange Batterielaufzeit
  • Pulsmesser (optional)

Mit der neuen Produktlinie Sportuhren möchte TomTom Läufern, Radfahrern und Schwimmern die Möglichkeit geben relevante Trainingsdaten auf einen Blick anzuzeigen, zu speichern und auszuwerten und dabei helfen persönliche Ziele zu erreichen. Klingt gut, ist es auch und ich durfte nach der Veranstaltung ein Modell der Variante Runner GPS mitnehmen und testen.

TomTom Runner GPS

Sportuhr TomTom Runner GPS in Orignialverpackung

Vor meinem Lauf in Magdeburg hatte ich den Akku der Uhr erst einmal vollständig geladen. Das geht entweder am PC per USB oder wesentlich schneller per Ladegerät, welches allerdings nicht im Lieferumfang der Uhr enthalten ist.

Die Eingabe der eigenen Profildaten (Alter, Gewicht, Geschlecht, usw.) ist schnell vorgenommen, denn über die 1-Knopf-Steuerung der Uhr navigiert man schnell durch das Menü der Uhr. Als Aktivität kann bei der Runner GPS zwischen „Laufen“ und „Laufband“ gewählt werden. Nachdem ich „Laufen“ ausgewählt hatte, suchte die Uhr bereits nach dem Satelliten-Signal und schon nach kurzer Zeit stand auf dem Display, dass es nun losgehen könne.

GoAndré SportScheck Lauf Magdeburg 2013

GoAndré beim Nachtlauf in Magdeburg mit der TomTom Runner GPS

Gleich beim überqueren der Startlinie drückte ich auf Start und von jetzt an zeichnete die Uhr die Strecke, die Geschwindigkeit, die Zeit und meine Herzfrequenz auf.

Die Laufstrecke führte genau wie im letzten Jahr vom Breiten Weg über die Elbbrücke in Richtung Stadtpark Rotehorn und dann zurück über die Sternbrücke zur gegenüberliegenden Elbseite, hin zum Dom und von dort aus wieder zum Breiten Weg vorbei am Hundertwasserhaus. Es mussten insgesamt zwei Runden á 5 Kilometer (naja nicht ganz) gelaufen werden. Bereits nach einer Runde fühlte ich mich schon ziemlich beansprucht für meine Verhältnisse und hatte lieber etwas Tempo rausgenommen. Das war auch gut, denn die Geschwindigkeitsänderungen wollte ich ja anschließend auswerten. Die Strecke war insgesamt wegen der Brückenüberquerungen sehr hügelig, jedoch konnten die Höhenwerte von der Runner GPS nicht während des Laufes angezeigt werden, was aber kein Problem ist, denn diese Werte werden nach Datensynchronisation im Internet dargestellt. Während des Laufes schaute ich hin und wieder auf die Laufuhr, die mir die durchschnittliche und momentane Geschwindigkeit (Pace) in Minuten pro Kilometer anzeigte. Beim Überqueren der Ziellinie unterbrach ich die Aufzeichnung mit einem kurzen Druck auf die Taste der Ein-Knopf-Steuerung. Es war geschafft: Mein erster Lauf mit einer Sportuhr war überstanden und finishte mit einer Zeit von 45:45 Minuten auf der 9,48 KM-Strecke.

TomTom Runner GPS nach Einsatz

Laufuhr TomTom Runner GPS nach dem Test beim Nachtlauf Magdeburg

Nach dem Lauf habe ich die Daten mit der Internetplattform TomTom MySports synchronisiert, was ganz einfach durch das Anschließen der Uhr an den PC geschieht. Gleichzeitig wird das Protokoll auch automatisch bei MapMyFitness.com hochgeladen und das Datenformat unterstützt daneben auch den Upload bei weiteren Websites, auf denen die Ergebnisse ausgewertete und geteilt werden können.

Höhenmeter und Pace

Darstellung von Höhenmetern und Pace auf mapmyfitness.com

Mein Fazit zur Laufuhr: Die Runner GPS ist vor allem einfach in der Handhabung und zeichnet zuverlässig Trainings- und Wettkampfergebnisse auf. Ich kann die Uhr uneingeschränkt weiterempfehlen, aber leider habe ich sie noch nicht mit Produkten anderer Hersteller vergleichen können. Vom Design ist die Uhr sehr chic und wegen des großen Displays vermutet man auf den ersten Blick eher einen der bekannten Smartphone-Hersteller als die Firma TomTom. Die Runners GPS wird mich auch bei weiteren Wettkämpfen und Trainingseinheiten begleiten. Wer die Uhr kaufen möchte, kann dies zum Beispiel bei RunnersPoint tun.

Weitere Links:
http://laufwelt.wordpress.com/2013/09/07/sportscheck-nachtlauf-2013-magdeburg/
http://runnerspoint-experten.com/2013/09/06/ab-sofort-heist-es-strecke-machen-tomtom-trifft-sport/
Die Laufuhr ist TomTom Runner GPS ist bei Runnerspoint erhältlich

2 Gedanken zu „Nachtlauf Magdeburg mit TomTom Runner GPS

  1. Eddy

    ..chick ist die neue TomTom SportWatch in der Tag. Ich bin auch in den Genuss gekommen, das neue Modell testen zu dürfen, und habe sie zeitweise auch ganztags getragen, weil sie mir optisch halt wirklich gut gefällt.

    Inzwischen habe ich den Laufcomputer aber verschenkt. Mir fehlte eine wesentliche Funktion – die ich beim Profi für Navigationsgeräte vorausgesetzt hatte: ich kann mit der TomTom keine Routen ablaufen, oder „zurück zum Start“ navigieren! Das ist für mich ein No-Go, da ich gern unbekannte Strecken laufe.

    Ich bin sicherlich eine Randgruppe. Wer also nicht eine Strecke am PC erstellt und sie dann „blind läuft“, für den ist die TomTom sicher eine Empfehlung.

    Schöne Grüße aus Bremen, Eddy

    Antworten
    1. Andre

      Eddy, danke für Deinen Kommentar. Stimmt so eine Funktion ist sicherlich sinnvoll, wenn man unbekannte Strecken läuft. Sonst hilft nur die Laufuhr-Smartphone-Kombination. 😉

      Viele Grüße nach Bremen, André

      Antworten

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