Dresdner Nachtlauf 2013

Die inzwischen vierte Auflage des Dresdner Nachtlaufes fand am vergangenen Freitag in der Stadt an der Elbe statt. Diesmal ging es ungefähr eine halbe Stunde früher los, wofür sich der Veranstalter vermutlich aus Sicherheitsgründen entschied. Pünktlich 20:00 Uhr ertönte der Startschuss und das Rennen war eröffnet. Obwohl ich mich im Block A einreihen durfte, musste ich ca. 2 Minuten warten, bis ich loslaufen konnte. Die Strecke führte wie in den Vorjahren zunächst vom Kern des Dresdner Stadtfestes runter an die Elbe. Dort konnte ich ein gutes Tempo laufen und dachte die ganze Zeit darüber nach, ob diesmal wieder ein Stau auf der Brücke sein wird. Im letzten Jahr musste ich beim „Blauen Wunder“ leider warten, weil zuviele Läufer auf der Treppe standen. Der Stau blieb aus, denn es gab eine große Runde um auf die Brücke zu gelangen. Im letzten Jahr hatte ich gehört, dass Unbekannte das Kopfsteinpflaster auf der gegenüberliegenden Elbseite asphaltiert haben – Also war ich schon gepannt was mich hinter der Loschwitzer Brücke im Körnerweg erwarten wird. Letztendlich war dort nur ein kleines Stück asphaltiert und schon nach ein paar Meter lief ich wieder auf unebenem Untergrund. Inzwischen setzte auch trotz vorgezogenem Start die Dämmerung ein. Im Gegensatz zu den Vorjahren hatte ich mich entschieden die Zeit nur alle 4 Kilometer zu kontrollieren, um zu sehen, ob ich auch unter 20 Minuten bin. Das war auf jeden Fall sicher – den ersten Abschnitt lief ich sogar in ca. 18 Minuten und den zweiten in knapp unter 20 Minuten. Bei Kilometer 9 am Getränkestand begegnete ich meinem Sportfreund Ralf, den ich bereits aus weiter Distanz erkannte. Nun zog sich die Strecke noch weitere zwei Kilometer hin, bis ich endlich die Überführung zur anderen Elbseite erreichte. Der Aufstieg klappte problemlos und auch das Weiterlaufen bis zur Mitte der Brücke mit leichter Steigung. Laufe ich heute eine neue persönliche Bestzeit? – Dachte ich mir noch und versuchte konzentriert weiterzulaufen. Genau das ist nach vielen Kilometern wichtig, denn je länger man hart durchläuft, desto unkonzentrierter wird man. Aus den Vorjahren wusste ich schon, dass jetzt noch eine Trommler-Truppe kommt und dann das Ziel in greifbare Nähe rückt. Es war soweit: Nach ein paar Kurven lief ich in die abgezäunte Passage mit Blick auf den Zieleinlauf. Ungefähr 100 Meter vor dem Ziel hab ich nocheinmal alles gegeben und finishte letztendlich mit einer Zeit von 1:03:20 Std. – Das ist auf dieser Strecke nun meine persönliche Bestzeit. Hoffen wir, dass die Strecke im nächsten Jahr nicht geändert wird.

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