Archiv der Kategorie: Triathlon

Sportlicher Jahresrückblick 2013

Wieder einmal wird es Zeit auf das vergangene Jahr und die sportlichen Highlights zurückzublicken: 2013 war das Jahr der frühen Halbmarathons, denn bereits in ersten 100 Tagen des Jahres startete ich in Miami, Barcelona und Berlin. Im Laufe des Jahres kamen weitere neue Läufe im Ausland hinzu nämlich: Davos (Schweiz), Göteborg (Schweden) und Salzburg (Österreich). Im vergangenen Jahr habe ich außerdem an zwei Triathlon-Veranstaltungen in Berlin und Köln teilgenommen. Beim Köln Triathlon Cologne Smart erreichte ich meine persönliche Bestzeit bei meiner inzwischen sechsten Teilnahme. Geplant waren eigentlich drei Triathlons, aber Leipzig musste ich auf Grund des zu heißen Wetters absagen. Weiterlesen

CologneSmart 2013

In diesem Jahr habe ich nun schon zum sechsten Mal in Folge am Triathlon in Köln teilgenommen. Der Wettkampf fand am Samstag (31.08.2013) statt und ich war für die kürzeste Distanz, namens CologneSmart, angemeldet. In diesem Jahr gab es eine kleine Änderung der bei der Rad- und Laufstrecke. Beide wurden von 24 auf 26 Kilometer (Rad) bzw. von 7 auf 7,8 Kilometer (Laufen) verlängert. Das ist natürlich kein Problem, aber damit ist leider kein direkter Vergleich meiner Leistung zum Vorjahr möglich. Ich hatte mich bereits von Berlin aus auf die 2. Startwelle umgemeldet, die um 11 Uhr startete. Die Athleten der 1. Startwelle waren eine Stunde früher dran. Weiterlesen

Swim & Run im und am Müggelsee

Hurra, in diesem Jahr habe ich das erste Mal an einem Swim & Run teilgenommen und gefinished. Swim & Run ist wie Triathlon – nur ohne Radfahren. Der Wettkampf fand am Samstag, den 03.08.2013 am Berliner Müggelsee statt. Da ich im Juni am Berliner Triathlon teilgenommen hatte, war der Start für mich sogar kostenlos. An diesem Tag war es fast unerträglich heiss und bei deutlich über 30°C ertönte der Startschuss um 16:15 Uhr. Ich schwamm gleich in zügigem Tempo los aber die erste Boje, die sich ca. 300 Meter vom Ufer befand wollte und wollte nicht näher kommen. Normalerweise geht die Zeit beim Schwimmen immer schnell vorbei, aber diesmal kam es mir ungewöhnlich lange vor. Da ich hin und wieder gerne Brust schwimme, hatte ich mich entschieden diesen Stil beizubehalten und konnte sogar ein paar Mitstreiter, die sich per Kraul fortbewegten, überholen. Nach ca. 15 Minuten stieg ich aus dem Wasser und lief locker in die Wechselzone, um die Laufschuhe anzuziehen, einen Schluck zu trinken und meine Startnummer umzubinden. Diesmal zum ersten Mal ohne Laufsocken anzuziehen. Dieser Test zeigte, dass Socken bei solchen kurzen Läufen nicht wirklich nötig sind, wenn man die Schuhe richtig schnürt. Die 7-Kilometer-Laufstrecke führte zunächst ca. 1 Kilometer entlang des Ufers bis zu einer Wendestelle und dann ging es wieder vorbei am Start und dann lange, lange durch den Wald. Vor dem Wendepunkt hatte ich die Gelegenheit meine Position zu bestimmen und es motivierte mich sehr, dass ich unter den ersten 11 Teilnehmern war. Ich befürchtete jedoch schon nach kurzer Zeit Positionen abgeben zu müssen, weil so ein Wettbewerb häufig beim Laufen entschieden wird und verglichen mit anderen Triathleten bin ich nun mal nur mittelmäßig gut. Einen Platz hatte ich dann leider auch gleich auf den ersten Kilometern verloren – sein Pace war zu schnell für mich. Jedenfalls habe ich es dann tatsächlich noch geschafft einen anderen Läufer zu überholen, was mich sehr motivierte das eingeschlagene Tempo weiter zu halten. Hitze ist normalerweise überhaupt nichts für mich, umso überraschter war ich, dass der befürchtete Leistungseinbruch ausblieb. Um Energieproblemen vorzubeugen hatte ich ohnehin bereits auf dem ersten Kilometer Dextro-Energy-Gel zu mir genommen. Obwohl ich Gels normalerweise nicht mag, ist das Dextro-Gel wirklich bekömmlich und die wiederverschließbare Packung ist außerdem auch noch praktisch. Nach 51:18 Minuten erreichte ich das Ziel und konnte somit den 2. Platz in meiner Altersklasse (M35) und den 11. Platz insgesamt erreichen. Zum ersten Altersklassenplatz hatten nur wenige Sekunden gefehlt.

Berlin Triathlon 2013

Es gibt hierüber nicht allzuviel zu schreiben: Am Wettkampf-Tag war es leider sehr kühl und ungemütlich. Fast alle Teilnehmen trugen einen Neoprenanzug. Ich bin mit dem Tri-Suit gestartet und nach der Radfahrt war auch noch alles im grünen Bereich bei mir, aber das Laufen hat mich mal wieder umgehauen, wie in den letzten Jahren. Grund: Energiemangel … Sonst wäre ich bestimmt unter 2:40 Std geblieben. Im nächsten Jahr wird alles besser. 🙂

Ergebnis: 2:47:16 Std.

Zielverpflegung: Wasser, Tee, Alkoholfreies Bier, Kuchen, Obst

Wetter: ca. 13°C und Regen, Wassertemperatur ca. 17°C

Zeitmessung: Triathlon-Service.de

Sportlicher Jahresrückblick 2012

Es wird jetzt langsam Zeit für einen sportlichen Jahresrückblick 2012: Im letzten Jahr war ich mit Sicherheit im Ausdauersport so aktiv wie nie zuvor. Nicht zuletzt weil mein erster Marathon im November als großes Ziel auf dem Plan stand. Im gesamten letzten Jahr habe ich an 24 Wettkämpfen teilgenommen, darunter 4 Triathlons in Miami, Berlin, Köln und Magdeburg sowie 4 Halbmarathons in Barcelona, 2 x Berlin und Magdeburg und einen 30-Kilometer-Lauf in Budapest. Im Juni habe ich an meinem ersten Fahrradwettkampf in Berlin teilgenommen und fuhr beim Velothon die 60-Kilometer-Distanz. Ich kann diesen Wettkampf jedem empfehlen, der gerne Rad fährt und mal etwas neues ausprobieren möchte. Unverhoffte Erfolge erzielte ich bei einem Kart-Rennen Österreich und erreichte nach zwei Ausscheidungs-Qualifyings und erkämpfte mir den zweiten Platz im Hauptrennen. Allen die meinen, dies hat wenig mit Ausdauersport zu tun, kann ich nur sagen, dass auch Kart-Fahren viel Ausdauer abverlangt und Wettkampferfahrung nicht unbedingt von Nachteil ist. Einen meiner schönsten Trainingsläufe konnte ich im September an der Weser erleben, bei dem mich ein Freund auf dem Fahrrad begleitete. Im November reisten wir nach New York, um an unserem ersten Marathon teilzunehmen, der jedoch leider wegen der Folgen des Wirbelsturms „Sandy“ abgesagt werden musste. Stattdessen nahmen wir gemeinsam mit vielen anderen Läufern bei herrlichstem Wetter sportan an „Run Anyway New York Marathon“ im New Yorker Central Park teil. Insgesamt sammelte ich im Jahr 2012 über 1.000 Laufkilometer und erhöhte meinen monatlichen Laufumfang auf bis zu 160 Kilometer. Ein schöner Jahresabschluss war der Berliner Silvesterlauf, bei dem ich überraschenderweise den ersten Platz in meiner Alterklasse erreichen konnte.

CologneSmart 2010

In diesem Jahr war ich nun schon zum dritten Mal dabei und habe am ersten Septembersamstag am Triathlon in Köln teilgenommen. Das Wetter war einfach super und ich hatte den Eindruck, dass in diesem Jahr besonders viele Athleten gestartet sind. Der Startschuss ertönte um 12 Uhr sogar mit einem kurzen Feuerwerk. Das Schwimmen hat leider etwas länger als geplant gedauert, weil ich Atemprobleme hatte. Nach 14 Minuten war ich wieder in der Wechselzone und weiter ging es auf dem Radl im zügigen Tempo. Bei der zweiten Runden musste ich buchstäblich „auf den Bus warten“, denn vor mir fuhr ein Linienbus, denn ich wegen des Gegenverkehres erst nach ein paar Minuten überholen konnte. Beim Radfahren konnte ich mich im Vergleich zum letzten Jahr sogar verbessern. Der Übergang zum Laufen klappte reibungslos. Bike einhängen, Helm ab, loslaufen und dabei Startnummer nach vorne ziehen. Die Laufschuhe hatte ich schon vor dem Radfahren angezogen. Die Strecke kannte ich ja bereits vom letzten Mal und konnte diesemal mit 38 Minuten (4:48 / 5:17 / 5:33 / 5:27 / 5:37 / 5:42 / 6:25) meine Leistung aus dem Vorjahr bestätigen. Ich wäre schneller gewesen, aber bei der Radfahrt hatte ich zu viel Energie verbraucht. Nach 1:44:15 Std war ich endlich im Ziel, um mich am Buffet zu bedienen. Es gab reichlich Melonen, Bananen, Äpfel, Wasser und Erdinger alkoholfrei. Obwohl ich mich im Vergleich zum letzten Jahr nicht steigern konnte, war es mal wieder ein schöner Wettkampf. Im nächsten Jahr bin ich wieder dabei.

Miami Nice Triathlon 2010

Miami Nice Triathlon

Miami Nice Triathlon

Welcome to Miami: Am Sonntag (6. Juni 2010) war es endlich soweit. Ich konnte an meinem ersten Triathlon in den USA teilnehmen. Das Rennen startete bereits wegen den sehr hohen Temperaturen am frühen morgen um 7:00 Uhr. Insgesamt waren über 250 Teilnehmer zur Sprintdistanz (0,75/20/5) angemeldet. Am Vortag hatte ich meine Startnummer #466 abgeholt und das zuvor gemietete Rennrad in die Wechselzone am „City of Miami’s Marine Stadium“ gebracht.
Der Start verlief in mehreren Wellen, so dass die Athleten geordnet ins Rennen geschickt worden sind. Meine Welle startete pünktlich um 7:33am vom Land aus, d. h. man konnte mit etwas Anlauf starten. Es mussten zwei Bojen in einer Bucht im Virginia Key Park umschwommen werden. Bereits nach 14:40 Minuten war ich wieder am Land und lief in die Wechselzone, um das Rennen auf dem Bike fortzusetzen. Die Strecke führte zunächst stadteinwärts auf dem Rickenbacker Causeway über eine lange Brücke mit einem atemberaubenden Blick auf die Skyline von Downtown Miami. Dann kam ein U-Turn und es ging weiter in Richtung Crandon Park und von dort aus wieder zurück in die Wechselzone am Start. Für die Radstrecke brauchte ich 38:17 min. Bis hier her fühlte ich mich noch sehr fit, denn die Radfahrt war sehr erfrischend. Der Übergang zum Lauf klappte auch ohne Schwierigkeiten und zum Glück führte die Laufstrecke durch einen Waldweg mit etwas Schatten. Auf der Strecke gab es mehrere Verpflegungsstationen mit reichlich Wasser, Tee und Mineraldrinks – so wie man es von den meisten Wettkämpfen gewohnt ist. Laufen ist grundsätzlich von allen Teildisziplinen die mit der höchtsten Konditionsbeanspuchung. Dies wird besonders bei hohen Temperaturen deutlich. Nach 1:26:01 Std erreichte ich endlich als Finisher das Ziel und erreichte damit insgesamt Platz 66 von 246 Finishern. In meiner Altersklasse sogar den sechsten Platz. Mit so einem Ergebnis hatte ich nicht gerechnet. Für alle Finisher gab es eine Medaille und viel Obst und Wasser im Zielbereich. Bild …

Berlin Triathlon 2009

Am Sonntag war ich Teilnehmer beim Berlin Triathlon 2009. Ich startete in der Olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahen und 10 km Laufen). Als Ziel hatte ich mir gesetzt unter 3 Stunden zu bleiben. Bereits am Vortag hatte ich meine Startunterlagen im Treptower Park abgeholt. Dort sollte auch der Wettkampf am nächsten Tag stattfinden. Kurz nach 9 Uhr checkte ich am Sonntag ein und hatte dann etwas Probleme meinen Platz in der Wechselzone zu finden. Aber dann fand ich ihn doch noch und bereitete meine Ausrüstung, wie viele anderen auch, für den optimalen Wechsel vor: Fahrrad, Helm, Handtuch, Verpflegung und Schuhe wurden zurechtgelegt und nun konnte es auch endlich losgehen. Um 10 Uhr stieg ich in die Spree um mich etwas einzuschwimmen. Das Wasser war angenehm warm – deshalb gab es wohl auch Neoverbot. 5 Minuten später fiel das Startsignal und ich begann damit die Insel der Jugend schwimmend zu umrunden. Meine Kräfte hatte ich mir gut eingeteilt und war noch topfit, als ich nach der zweiten Runde aus dem Wasser kam und in die Wechselzone einlief. Kurz abgetrocknet, Schuhe, Helm und Sonnenbrille angezogen und dann mit dem Fahrrad in Richtung Rennstrecke. Jetzt konnte es losgehen! Meine erste Radrunde schaffte ich 7:40 min und konnte diesen Schnitt auch die restlichen Runden beibehalten. 9 Runden mussten insgesamt gefahren werden bevor ich wieder in die Wechselzone einfahren durfte. Zum Glück musste ich mich nicht noch mal extra umziehen, denn dank Trisuite war ich gut vorbreitet. Jetzt kam endlich die Disziplin auf die ich mich am meinsten vorbereitet hatte: LAUFEN. Mit einem Isodrink in der Hand und einem Stück Powerriegel im Mund lief ich los. Die ersten 500 Meter waren noch total ungewohnt wegen der Umstellung vom Radfahren. Aber das Tempo konnte ich nicht so wie gewünscht aufbauen. Obwohl es phasenweise auch mal besser wieder wurde, war es insgesamt gesehen anstrengend und unbequem. Schon nach einer Runde hätte ich am liebsten aufhören können. Aber das kam für mich auf gar keinen Fall in Frage. Ich kämpfte bis zum Schluss durch und nach insgesamt 2:53 Stunden errreichte ich endlich das Zieltor!!! Geschafft! Nun brauchte ich erst einmal dringend etwas zum Trinken und etwas zu Essen. Natürlich hätte mir eine Zielzeit von 2:40 Std. besser gefallen, aber Triathlon eben keine Einzelsportart sondern Triathlon. Ich freue mich schon auf den nächsten Wettkampf (Köln: CologneSmart). Vielen Dank an alle, die mich unterstützt und angefeuert haben.