Archiv für den Monat: August 2013

CologneSmart 2013

In diesem Jahr habe ich nun schon zum sechsten Mal in Folge am Triathlon in Köln teilgenommen. Der Wettkampf fand am Samstag (31.08.2013) statt und ich war für die kürzeste Distanz, namens CologneSmart, angemeldet. In diesem Jahr gab es eine kleine Änderung der bei der Rad- und Laufstrecke. Beide wurden von 24 auf 26 Kilometer (Rad) bzw. von 7 auf 7,8 Kilometer (Laufen) verlängert. Das ist natürlich kein Problem, aber damit ist leider kein direkter Vergleich meiner Leistung zum Vorjahr möglich. Ich hatte mich bereits von Berlin aus auf die 2. Startwelle umgemeldet, die um 11 Uhr startete. Die Athleten der 1. Startwelle waren eine Stunde früher dran. Weiterlesen

Midnattsloppet Göteborg

Am vergangenen Wochenende war ich Teilnehmer beim Midnattsloppet in Göteborg. Dieser Mitternachtslauf startete tatsächlich erst gegen 22 Uhr. Mehr als Zehntausend Läufer waren mit uns dort und der Start erfolgte in mehreren Wellen – Trotzdem ging es nach dem dem Startschuss nur sehr langsam voran, denn es waren einfach viel zu viele Läufer auf der Strecke. Außerdem war es dunkel und man musste aufpassen wo man hinläuft. Also ließ ich es gemütlich recht angehen und genoss die Elemente, die auf dem Kurs dargeboten worden. Die Kilometerschilder waren Flachbildschirme, die jeweils mit einem Stromaggregat betrieben wurden. Ich finde das eine tolle Idee, denn neben der Kilometerzahl, könnten dort auch noch andere nützliche Informationen an die Läufer übermittelt werden. Das Unterhaltungsprogramm auf der Strecke reichte von lauter Discomusik über eine Abba-Cover-Band bis hin zu einem Gospel-Chor, der auf einem Berg vor einer Festung Lieder sang. Der Weg zu dieser Festung war sehr lang und steil und alle paar Meter motivierten Cheerleaderinnen die beanspruchten Läufer. Bergab ging es natürlich für alle schneller und das Ziel rückte so langsam näher. Auf dem Rückweg in den Park konnte man noch einmal die im Hafen liegenen Schiffe sehen. Den Zielbereich erreichen wir nach etwas über einer Stunde und damit kann ich diesen Lauf als entspannten Trainingslauf für die nächsten bevorstehenden Wettkämpfe verbuchen.

Dresdner Nachtlauf 2013

Die inzwischen vierte Auflage des Dresdner Nachtlaufes fand am vergangenen Freitag in der Stadt an der Elbe statt. Diesmal ging es ungefähr eine halbe Stunde früher los, wofür sich der Veranstalter vermutlich aus Sicherheitsgründen entschied. Pünktlich 20:00 Uhr ertönte der Startschuss und das Rennen war eröffnet. Obwohl ich mich im Block A einreihen durfte, musste ich ca. 2 Minuten warten, bis ich loslaufen konnte. Die Strecke führte wie in den Vorjahren zunächst vom Kern des Dresdner Stadtfestes runter an die Elbe. Dort konnte ich ein gutes Tempo laufen und dachte die ganze Zeit darüber nach, ob diesmal wieder ein Stau auf der Brücke sein wird. Im letzten Jahr musste ich beim „Blauen Wunder“ leider warten, weil zuviele Läufer auf der Treppe standen. Der Stau blieb aus, denn es gab eine große Runde um auf die Brücke zu gelangen. Im letzten Jahr hatte ich gehört, dass Unbekannte das Kopfsteinpflaster auf der gegenüberliegenden Elbseite asphaltiert haben – Also war ich schon gepannt was mich hinter der Loschwitzer Brücke im Körnerweg erwarten wird. Letztendlich war dort nur ein kleines Stück asphaltiert und schon nach ein paar Meter lief ich wieder auf unebenem Untergrund. Inzwischen setzte auch trotz vorgezogenem Start die Dämmerung ein. Im Gegensatz zu den Vorjahren hatte ich mich entschieden die Zeit nur alle 4 Kilometer zu kontrollieren, um zu sehen, ob ich auch unter 20 Minuten bin. Das war auf jeden Fall sicher – den ersten Abschnitt lief ich sogar in ca. 18 Minuten und den zweiten in knapp unter 20 Minuten. Bei Kilometer 9 am Getränkestand begegnete ich meinem Sportfreund Ralf, den ich bereits aus weiter Distanz erkannte. Nun zog sich die Strecke noch weitere zwei Kilometer hin, bis ich endlich die Überführung zur anderen Elbseite erreichte. Der Aufstieg klappte problemlos und auch das Weiterlaufen bis zur Mitte der Brücke mit leichter Steigung. Laufe ich heute eine neue persönliche Bestzeit? – Dachte ich mir noch und versuchte konzentriert weiterzulaufen. Genau das ist nach vielen Kilometern wichtig, denn je länger man hart durchläuft, desto unkonzentrierter wird man. Aus den Vorjahren wusste ich schon, dass jetzt noch eine Trommler-Truppe kommt und dann das Ziel in greifbare Nähe rückt. Es war soweit: Nach ein paar Kurven lief ich in die abgezäunte Passage mit Blick auf den Zieleinlauf. Ungefähr 100 Meter vor dem Ziel hab ich nocheinmal alles gegeben und finishte letztendlich mit einer Zeit von 1:03:20 Std. – Das ist auf dieser Strecke nun meine persönliche Bestzeit. Hoffen wir, dass die Strecke im nächsten Jahr nicht geändert wird.

Weitere Berichte: Dresdner Nachlauf

Swim & Run im und am Müggelsee

Hurra, in diesem Jahr habe ich das erste Mal an einem Swim & Run teilgenommen und gefinished. Swim & Run ist wie Triathlon – nur ohne Radfahren. Der Wettkampf fand am Samstag, den 03.08.2013 am Berliner Müggelsee statt. Da ich im Juni am Berliner Triathlon teilgenommen hatte, war der Start für mich sogar kostenlos. An diesem Tag war es fast unerträglich heiss und bei deutlich über 30°C ertönte der Startschuss um 16:15 Uhr. Ich schwamm gleich in zügigem Tempo los aber die erste Boje, die sich ca. 300 Meter vom Ufer befand wollte und wollte nicht näher kommen. Normalerweise geht die Zeit beim Schwimmen immer schnell vorbei, aber diesmal kam es mir ungewöhnlich lange vor. Da ich hin und wieder gerne Brust schwimme, hatte ich mich entschieden diesen Stil beizubehalten und konnte sogar ein paar Mitstreiter, die sich per Kraul fortbewegten, überholen. Nach ca. 15 Minuten stieg ich aus dem Wasser und lief locker in die Wechselzone, um die Laufschuhe anzuziehen, einen Schluck zu trinken und meine Startnummer umzubinden. Diesmal zum ersten Mal ohne Laufsocken anzuziehen. Dieser Test zeigte, dass Socken bei solchen kurzen Läufen nicht wirklich nötig sind, wenn man die Schuhe richtig schnürt. Die 7-Kilometer-Laufstrecke führte zunächst ca. 1 Kilometer entlang des Ufers bis zu einer Wendestelle und dann ging es wieder vorbei am Start und dann lange, lange durch den Wald. Vor dem Wendepunkt hatte ich die Gelegenheit meine Position zu bestimmen und es motivierte mich sehr, dass ich unter den ersten 11 Teilnehmern war. Ich befürchtete jedoch schon nach kurzer Zeit Positionen abgeben zu müssen, weil so ein Wettbewerb häufig beim Laufen entschieden wird und verglichen mit anderen Triathleten bin ich nun mal nur mittelmäßig gut. Einen Platz hatte ich dann leider auch gleich auf den ersten Kilometern verloren – sein Pace war zu schnell für mich. Jedenfalls habe ich es dann tatsächlich noch geschafft einen anderen Läufer zu überholen, was mich sehr motivierte das eingeschlagene Tempo weiter zu halten. Hitze ist normalerweise überhaupt nichts für mich, umso überraschter war ich, dass der befürchtete Leistungseinbruch ausblieb. Um Energieproblemen vorzubeugen hatte ich ohnehin bereits auf dem ersten Kilometer Dextro-Energy-Gel zu mir genommen. Obwohl ich Gels normalerweise nicht mag, ist das Dextro-Gel wirklich bekömmlich und die wiederverschließbare Packung ist außerdem auch noch praktisch. Nach 51:18 Minuten erreichte ich das Ziel und konnte somit den 2. Platz in meiner Altersklasse (M35) und den 11. Platz insgesamt erreichen. Zum ersten Altersklassenplatz hatten nur wenige Sekunden gefehlt.